Im Neubau gibt es für die Radiologie neue Medizingeräte. CT, MRT, Röntgenapparate – alles wird ausgetauscht. Begonnen wurde nun mit den mobilen Röntgengeräten. Die zwei Siemens-Geräte mit dem etwas sonderbaren Namen „Mobilett Elara Max“ wurden vergangene Woche geliefert, in dieser Woche wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Radiologie und Medizintechnik daran eingewiesen.
Und es gibt einiges Neue, auf das sich die aktuell 17 MTRAs einstellen müssen. So sind die neuen Apparate größer und schwerer, durch den integrierten Motor aber wesentlich leichter zu bewegen. Die stetig fortschreitende Medizintechnik hat es außerdem geschafft, die nötige Strahlendosis weiter zu reduzieren. „Das Beste aber ist die Geschwindigkeit“, sagt die Leitende MTRA der Radiologie, Heike Greif, „die fertige Röntgenaufnahme erscheint nach zwei bis drei Sekunden auf dem Bildschirm, wir sehen also sofort, ob die Ergebnisse passen oder wir etwas korrigieren müssen.“ Bisher musste dazu die belichtete Platte erst in ein separates Auslesegerät in einem anderen Raum gebracht werden. Da vergingen leicht fünf Minuten bis zum fertigen Röntgenbild. „So spart es uns enorm viel Zeit und den Patienten die Unannehmlichkeit des eventuell mehrmaligen Unterschiebens der Platten“, erklärt Heike Greif.
Etwa acht bis zehn Mal am Tag wird jedes der beiden neuen Geräte (eines für die Kinderintensivstation und kindgerecht tierisch bemalt, eines für das ZIM) benötigt. Und das ab sofort, denn gleich nach den Schulungen werden die neuen mobilen Röntgengeräte eingesetzt – bereits im Altbau.


