
Moderne Knieendoprothetik am ALB FILS KLINIKUM
Das Knie ist unser größtes Gelenk. Es verbindet den Oberschenkelknochen, die Kniescheibe und das Schienbein miteinander. Aufstehen und Hinsetzen, Laufen und Springen, Beugen und Strecken des Beins wären ohne das Kniegelenk nur schwer möglich. Um seine Funktion erfüllen zu können, muss es stabil und gleichzeitig beweglich sein. Für Stabilität sorgt ein komplexer Apparat aus Muskeln, Sehnen, Bändern und Knorpeln.
Wenn die Funktionalität des eigenen Kniegelenks dauerhaft gestört oder die Beweglichkeit durch starke Schmerzen eingeschränkt ist und konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr erfolgversprechend sind, wird das Kniegelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt, auch Knie-Totalendoprothese (KTEP) genannt.
Entscheidung und Vorbereitung
Wenn konservative Therapien (Physiotherapie, Medikamente, Spritzen) Ihre Schmerzen nicht mehr ausreichend lindern und Ihre Lebensqualität im Alltag massiv eingeschränkt ist, sollte eine Endoprothese in Betracht gezogen werden. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam nach einer gründlichen Untersuchung und Bildgebung.
Vor der Operation führen wir mit Ihnen ausführliche Aufklärungsgespräche sowie notwendige Voruntersuchungen durch. Wichtig ist, dass Sie bestehende Erkrankungen und Medikamente offen angeben. Zudem sollten Sie sich körperlich und organisatorisch auf die Zeit nach der OP vorbereiten. Ggf. sollten Sie eine Vorbereitung mit Physiotherapie, eine sogenannte Prähabilitation, in die Wege leiten sowie die Einstellung des Zuckers und die Abklärung von Osteoporose bei elektiven Operationen vornehmen.
- Ihre Versichertenkarte
- Die Kontaktdaten Ihres Hausarztes, Ihres Orthopäden/Unfallchirurgen
- Ihre Krankenunterlagen (z. B. Arztberichte, Medikamentenplan, Röntgen, CT, MRT)
- Unterarmgehstützen, falls bereits vorhanden, oder andere, bereits von Ihnen benötigte Gehhilfen (z. B. Rollator).
Der chirurgische Eingriff
Im ALB FILS KLINIKUM setzen wir auf moderne standardisierte OP-Techniken, zum Beispiel schonende minimal-invasive Techniken.
Die Implantation einer Knieendoprothese dauert in der Regel zwischen ein und zwei Stunden und kann sowohl unter Vollnarkose als auch unter Teilnarkose, einer sogenannten Spinalkanalanästhesie, durchgeführt werden. Welche Methode sich in Ihrem Fall empfiehlt, bespricht der Anästhesiearzt im Vorfeld der Operation mit Ihnen.
Ja. Wenn nur ein Teil des Knies (meist die Innenseite) abgenutzt ist, nutzen wir eine Schlittenprothese (Teilersatz). Ist das gesamte Gelenk betroffen, kommt eine Totalendoprothese (TEP) zum Einsatz. Wir entscheiden dies individuell nach dem Grad Ihrer Arthrose.
Wir verwenden bewährte und hochwertige Implantate namhafter Hersteller. Bei normaler Belastung halten diese durchschnittlich 15 Jahre oder länger.
Wir nutzen bei Bedarf computergestützte Planungsverfahren. Damit können wir die Prothese bereits vor dem ersten Schnitt virtuell perfekt an Ihre Anatomie anpassen, um die natürliche Achsausrichtung Ihres Beines wiederherzustellen.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik ist der Prothesenwechsel. Sollte eine alte Prothese locker sein oder Beschwerden verursachen, verfügen wir über die Expertise und speziellen Revisionsimplantate, um auch komplexe Wechseloperationen durchzuführen.
Sicherheit und Qualität
Eine solche Zertifizierung steht für hohe Qualitätsstandards in Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Wir setzen in unserem Endoprothetikzentrum auf erfahrene Spezialisten, standardisierte Abläufe und regelmäßige Qualitätskontrollen. Für Sie bedeutet das eine Behandlung auf hohem fachlichem Niveau gemäß aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen und national geltenden Therapieempfehlungen.
Insgesamt gehört der Ersatz von Kniegelenken zu den erfolgreichsten chirurgisch-orthopädischen Eingriffen. Wie bei jedem Eingriff gibt es allerdings auch bei Gelenkersatz-Operationen gewisse Risiken. Das sind zum einen allgemeine Risiken, die bei jeder Operation auftreten können und zum anderen spezielle Risiken des jeweiligen Eingriffs. Im Vorfeld der Operation besprechen wir die Risiken ausführlich mit Ihnen. Doch meist überwiegen die Vorteile eines künstlichen Gelenkersatzes.
Nach der OP
In der Regel mobilisieren wir Sie bereits am Tag der Operation oder spätestens am ersten Tag danach. Bewegung ist der beste Schutz gegen Komplikationen.
Die Aufenthaltsdauer hängt vom Eingriff und Ihrem individuellen Verlauf ab. In der Regel beträgt sie wenige Tage.
Sie sollten bei sportlichen Betätigungen auf die Auswahl gelenkschonender Sportarten achten. Dazu zählen Schwimmen, Radfahren, Wandern und Skilanglauf. Ebenfalls erlaubt sind Golf, alpiner Skilauf und – mit Einschränkung – auch Tennis. Nicht empfehlenswert sind Squash, Kampfsportarten und Mannschaftssportarten wie Fußball, Basketball oder Handball. Dabei ist immer zu beachten, dass Sie nur Sportarten betreiben sollten, die Sie bereits beherrschen.
Um in einer möglichen akuten Gefahrensituation andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, sollten Sie ein Auto frühestens nach drei Monaten selbst führen. Sie müssen sicher dazu in der Lage sein. Neue Erkenntnisse belegen die Wiedererlangung der notwendigen Bremskraft und Reaktionszeit für Kniepatienten nach sechs Wochen. Wenn Sie die drei Monate berücksichtigen, sind Sie somit auf der „sicheren“ Seite.
Ihr neues Kniegelenk – Infos und Tipps
Ihre Ansprechpartner

Zertifiziertes Endoprothetikzentrum
Prof. Dr. med. René Schmidt
Geschäftsführender Chefarzt des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums
Orthopäde und Unfallchirurg, Spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt
Telefon: 07161 64-7271 oder -7272
Telefax: 07161 64-8732
infoouz@af-k.de

Zentrumsleiter
Prof. Dr. med. René Schmidt
Geschäftsführender Chefarzt des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums
Orthopäde und Unfallchirurg, Spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt
Telefon: 07161 64-7271 oder -7272
infoouz@af-k.de
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Dr. med. Andreas EllingerZentrumskoordinator
Sektionsleiter Knie-Endoprothetik -
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Patricia Lange
Telefon: 07161 64-7271
Irina Prokopalov
Telefon: 07161 64-7272
Julia Jan-Gribovski
Telefon: 07161 64-7274
Kerstin Mayer
Telefon: 07161 64-7275
Telefax: 07161 64-8732
Arthrose, TEP-Kontrolle, Wechselendoprothetik: montags und freitags, nach vorheriger Terminvereinbarung
Terminvereinbarung:
Ambulanz des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums
Eichertstraße 3
73035 Göppingen
Bitte um Terminvereinbarung unter Telefon 07161 64-7276
Wir sind montags bis donnerstags von 8:30 bis 15 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 13 Uhr telefonisch für Sie erreichbar.
infoouz@af-k.de
Bitte bringen Sie zur Sprechstunde einen Überweisungsschein von Ihrem behandelnden Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie/Orthopädie mit.
mittwochs, 8.30 bis 15.30 Uhr, nach vorheriger Terminvereinbarung
Terminvereinbarung:
Sekretariat
Eybstraße 16
73312 Geislingen a.d. Steige
Bitte um telefonische Terminvereinbarung unter Telefon 07331 23-201. Wir sind montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch für Sie erreichbar.
Bitte bringen Sie zur Sprechstunde einen Überweisungsschein von Ihrem Hausarzt oder Ihrem behandelnden Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie/Orthopädie mit.

Das Endoprothetikzentrum des ALB FILS KLINIKUMS Göppingen ist zertifiziert nach den Vorgaben der Initiative EndoCert.
